Sonntag, 21. August 2016

[nachgekocht] Protein Brownies


So, damit führe ich den Tag nachgekocht ein - auch wenn es dort bis jetzt nur nachgekochtes von Carina - Cream's Beauty Blog gibt.
Nachdem ich es schon mit ihrem Frühstück versucht hatte, habe ich mich dieses Mal an einen ungewöhnlichen Nachmittagssnack gewagt: Protein Brownies.
Meine Brownies [viel Ei, viel Schokolade, viel Mehl, viel Zucker, viel Hüftgold] sind ja nicht unbedingt für einen Nachmittagssnack geeignet, eher für ein kleines Fresskoma. Da kommt mir so ein Rezept doch gerade recht: In letzter Zeit habe ich nachmittags gerne ein kleines Hungertief und vor dem Sport kommt das gar nicht gut - während der Wartezeit auf das Abendessen auch nicht. Und bevor es Quatsch gibt, kann es doch auch ein vermeintlich "gesunder" Snack sein, oder?


Sieht doch schon einmal gut aus, oder?
Bis hierhin war es ein weiter Weg, denn spontan gab es in seiner Wohnung nicht das wichtigste Utensil für die Zubereitung: Einen Pürierstab! 
[Hatten wir noch nie vermisst weil noch nie gebraucht...er meinte auch, ob ich denn nicht den Handührer nehmen könnte...ehmm...nein?!]
Also erst einmal in den Elektromarkt und den günstigsten Pürierstab gekauft.
Dann konnte es weiter gehen. Die wichtigste Zutat mag überraschen: Kidneybohnen!
Ich muss sagen, dass ich ja skeptisch war. Bei Freunden gab es schon einmal Chili con Carne mit Schokolade - doch Brownie? 
No risk, no fun!
Die anderen Zutaten waren mehr oder weniger daheim oder schnell gekauft [Kokosblütensirup ist ja irgendwie das nächste Ding nach Hanfprotein, oder?], schnell zusammengerührt und in Muffinförmchen ab in den Ofen:


Die Optik täuscht: Die Törtchen/Brownies sind sehr weich oder auch "schön brownie-matschig".

Der erste Geschmacktest war...ungewohnt: 
Er spuckte quasi sofort aus - ich dachte: Na gut, du hattest schon schlimmeres. Irgendwie schmeckten sie nach Kidneybohnen mit Schokolade.
Was im Nachhinein auch daran lag, dass ich sie noch warm probiert habe. 
Frisch gekühlt [und etwas durchgezogen] mit einem Löffel aus dem Kühlschrank schmecken sie so viel besser!
Auch war das zweite Törtchen schon viel leckerer und nach dem dritten war ich süchtig und freute mich jeden Nachmittag sehr auf mein Törtchen.
Da ich die doppelte Menge Sirup genommen hatte und durch die Förmchen gut aufteilen konnte, kam ich zu ungefähr 100kcal pro Törtchen, wunderbar!
Die doppelte Menge Teig hatte ich todesmutig auch verwendet und den Rest [ohne Papierförmchen] einfach einzeln eingefroren und dann eine Woche später wieder aufgetaut und weiter gegessen - waren sogar noch leckerer!


Ungewöhnlich und doch sehr lecker.
Natürlich nicht so süß wie "normale" Brownies und man muss sich auch darauf einlassen können - dann hat man einen tollen Snack für zwischendurch.


Kommentare :

  1. Kidneybohnen o_O Wie viel Bohne schmeckt man (wenn sie kalt sind) überhaupt noch raus?
    Wenn es genau so eine Mogelpackung ist wie Zucchini Brot (das lustigerweise nach Lotus Kekse in Kuchenform schmeckt), könnte ich mich darauf einlassen. Ich hasse Bohnen aller Sorte, muss sie aber dringend essen lernen...

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    1. Nach ein paar Tagen im Kühlschrank fand ich den Bohnengeschmack nicht mehr wirklich vorhanden, sondern Zimt hatte die Oberhand gewonnen - oder ich habe mich einfach dran gewöhnt ;)
      Auf jeden Fall einen Versuch wert. Ich werde auch noch ein wenig an der Gewürz-Zusammensetzung basteln und berichten :)

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  2. Ich finde Kidneybohnen ja so großartig, dass ich sie im Notfall auch süß essen würde. :D
    Leider bin ich kein großer Browniesfreund... aber interessant, was es alles gibt.

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    1. Und ich stehe mehr auf Brownies als auf Kidneybohnen ;)
      In der Mischung schmeckt man sie nach einiger Zeit nicht mehr raus :)

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  3. Habe ich jetzt auch schon paar mal gelesen, aber ...noch nicht getestet ^^ habe allerdings ein Rezept mit weißen Bohnen für einen Kuchen gefunden und ich stelle mir die milder im Geschmack vor...daher habe ich eingekauft und werde es bald testen :D hoffe, dass es schmeckt!

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    1. Ich habe mir extra noch Xucker organisiert, damit ich mit der Süße noch ein wenig experimentieren kann :)

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  4. Erinnert mich an meine Lieblings "Matsch-Brownies", in die kaum (kein?) Mehl kommt, aber dafür pürierte oder geraspelte Möhren :D Muss ich auch mal wieder machen.

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    1. Oh, Möhrenkuchen finde ich auch immer lecker!
      Meine eigentlichen Brownies sind eher...unvorteilhaft für Figur und Zähne, doch gut für die Seele ;)

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Vielen Dank ^.~